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Steuerbonus für Gebäudesanierungen - Hängepartie geht weiter

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich auch bei einem neuerlichen Einigungsversuch nicht auf einen Kompromiss zur geplanten steuerlichen Förderung energetischer Gebäudesanierungen einigen können.

Hausbesitzer müssen weiter auf den Steuerbonus für energetische Gebäudesanierungen warten. Der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag vertagte nach Angaben von Teilnehmern am Mittwoch eine Entscheidung. In dem Streit geht es darum, welchen Anteil der Steuerausfälle von 1,5 Milliarden Euro die Länder tragen.

Geplant ist bisher, dass jährlich zehn Prozent der Kosten für energetische Sanierungen steuerlich abgesetzt werden können. Durch eine bessere Dämmung, energiesparende Heizungen und neue Fenster soll der Energieverbrauch in diesem Bereich sinken.

Das Gesetz gilt als wichtiger Baustein der Energiewende, weil damit die Sanierungsquote auf zwei Prozent jährlich verdoppelt werden soll und so das Energiesparen vorankommen könnte. Ein geringerer Energieverbrauch ist wichtig, um den Atomausstieg zu meistern und um klimaschädliche CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken zu mindern.

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