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Zinsland: "Startup-Kultur ist grundlegend anders"

Carl-Friedrich v. Stechow ist einer der Gründer von Zinsland.
Bild: Zinsland

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech-oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: Das 2014 gegründete FinTech-Unternehmen Zinsland.  

Die Gründer

Das Gründerteam von Zinsland besteht aus Moritz Eversmann, Carl-Friedrich v. Stechow und Stefan Wiskemann. Die drei Gründer haben sich im Frühjahr 2014 zusammengefunden und vereinen unterschiedliche Kompetenzen. Eines haben die Gründer gemein: Sie verfügen über langjährige Erfahrung in der Finanzierung von Immobilienprojektentwicklungen.

Die Idee

Zinsland soll Anlegern die Chance bieten, mit geringen Anlagebeträgen direkt in renditestarke Projektentwicklungen zu investieren – eine Assetklasse, die bis dato lediglich vermögenden Privatpersonen oder institutionellen Investoren vorbehalten war. Zinsland helfe, Projektentwicklungen zu finanzieren und Entwicklern eine höhere Flexibilität in der Realisierung ihrer Vorhaben zu ermöglichen, so die Gründer. Durch Verzicht auf Vermittler und einfache und transparente Online-Prozesse, könnten Transaktionskosten gesenkt werden. Diese Einsparungen kämen sowohl den Entwicklern als auch den Investoren zugute.

Die neue Art zu investieren: So bewirbt das Unternehmen Zinsland sein Angebot auf seiner Hompage.
Bild: Zinsland

Die Entwicklungszeit

Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Aufsichtsrechts und die Ausgestaltung des gesuchten Produkts für den bestmöglichen Kundennutzen habe sie mindestens ein Jahr Vorbereitung gekostet, sagen die Jungunternehmer. Ihrer Meinung nach war es gut investierte Zeit.

Geplante Änderungen

Zinsland entwickelt das Produkt nach eigenen Aussagen ständig weiter und optimiert die Prozesse kontinuierlich. Konkret will das Unternehmen in naher Zukunft auch andere Immobilieninvestitionen anbieten, wie beispielsweise Bestandsimmobilien. Dies bringe ein anderes Rendite-Risiko-Profil mit sich.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Jedes Unternehmen hat seine Vor- und seine Nachteile, sagen die Unternehmer. Sicherlich hätten kleinere Unternehmen einen großen Vorteil dadurch, dass sie flexibel reagieren und agieren können. Die Kultur in einem Start-up sei grundlegend anders als in einer großen Organisation. Das Ziel sei hier viel öfter die Lösung eines Problems und der Nutzen des Kunden als die eigene Optimierung oder das Durchsetzen eines Themas gegen eingefahrene Widerstände in einer Organisation. Für die Gründer ist das der Kern und die Hauptmotivation dafür, in kleinen Strukturen zu arbeiten.

 

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens Zinsland.

 

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Schlagworte zum Thema:  Startup, Online-Plattform, Investment

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