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iFunded: "Unsere Stärke ist die Technologie und digitale Vermarktung"

Michael Stephan, Geschäftsführer und Gründer von IFunded
Bild: iFunded

Wie sieht die Startup-Szene in der Immobilienwirtschaft aus? Jede Woche stellt sich bei uns ein kreatives PropTech- oder FinTech-Unternehmen vor. Heute dabei: das FinTech-Unternehmen iFunded aus Berlin.

Der Gründer

Der Gründer von iFunded ist Michael Stephan (46). Er ist Volljurist und hat über 16 Jahre Erfahrung in Venture Capital, Corporate Finance und Digitalen Medien. Fünf Jahre hat er bei einer der führenden deutschen Venture-Capital-Firmen als Syndikus gearbeitet. Zudem war er Leiter des Kapitalmarktbereichs einer Bank, Bereichsleiter bei Payback (American Express) und hat zwei Startups aufgebaut.

Die Idee

Mit der Crowdfunding-Plattform iFunded.de sollen sich institutionelle und private Investoren an Immobilienprojekten ihrer Wahl beteiligen können und nach Angaben des Unternehmens Renditen von bis zu sieben Prozent erzielen. Die Plattform verbinde das erfolgreiche Konzept der Schwarmfinanzierung mit Technologie und attraktiven Investitionschancen der Immobilienbranche. Das Thema Crowdfunding für Immobilien ist laut iFunded schnell, flexibel und transparent und findet immer größeres Interesse bei Bauträgern, neben der klassischen Bankenfinanzierung. Um hier nachhaltig erfolgreich zu sein, sei digitales Know-how und eine umfassende Erfahrung in der Immobilienbranche nötig. Das biete das Unternehmen mit seinem Partnernetzwerk.

Bild: iFunded

Die Entwicklungszeit

Regulatorisch ist das Crowdfunding in Deutschland noch Neuland. Das Unternehmen möchte die Immobilienfinanzierung sowohl für den Anleger als auch für den Entwickler mittels Technologie deutlich vereinfachen. Als wichtig erachtet es daher, höchstmögliche Flexibilität zu erhalten. Die Plattform sei deshalb von Grund auf selber aufgebaut.

Geplante Änderungen

Die Vision des Gründers ist es, eine globale Investmentplattform für Immobilien anzubieten. Hierbei sollen künftig auch andere Strukturen angeboten werden, also nicht nur die typischen Nachrangdarlehen. Mit der Zeit sind auch größere Projekte angedacht, für die dann auch ein BaFin-Prospekt erstellt wird.

Der Unterschied zu etablierten Unternehmen

Als FinTech-Unternehmen sieht iFunded seine Stärke in der Technologie und der digitalen Vermarktung. Hier sei das Unternehmen etablierten Playern in der Immobilienwirtschaft weit voraus. Insbesondere werte man bei iFunded fortlaufend Daten aus und teste neue digitale Vermarktungskanäle. Dadurch bekämen Bauträger bei der Vermarktung ihrer Projekte viel mehr Aufmerksamkeit als bei klassischen Mezzanin-Finanzierungen. Aus Sicht des Gründers erfährt der Finanzierungsbereich der Immobilienbranche gerade eine neue Form der Digitalisierung. Durch die eigenen schlanken Strukturen des Unternehmens könne man zum Beispiel investment- oder bankennahe Prozesse schnell und flexibel umsetzen.

Hinweis: Alle Informationen sind eigene Angaben des Unternehmens iFunded.

 

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Schlagworte zum Thema:  Startup, Online-Plattform, Investment

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