30.11.2011 | Investoren

Spezialfonds mit Deutschlandfokus brechen Negativtrend

Immobilien-Spezialfonds mit Deutschlandfokus haben im Vorjahr 4,3 Prozent erwirtschaftet und brechen demit den negativen Trend der Vorjahre. Damit lösen sie sich laut einer aktuellen IPD-Studie deutlich von der Entwicklung der Europa- und der Globalfonds.

Die Gesamtrendite aller Fonds des IPD-Index (SFIX) beträgt 1,6 Prozent. Die Ergebnisse der IPD Performance-Studie zeigen dabei erhebliche Unterschiede zwischen den Investmentregionen und den einzelnen Fonds. Obwohl die Performance der stark im Ausland aktiven Fonds weiterhin im negativen Bereich liegt, können die weniger volatilen Deutschlandfonds an die Leistungen früherer Tage anknüpfen. Während die SFIX Rendite mit 6,3 Prozent im Jahr 2007 ihren bisherigen Höhepunkt erreichte, waren die Jahre 2008 und 2009 von einem Rückgang auf 4,4 und dann 0,5 Prozent geprägt.

Spezialfonds gewinnen kontinuierlich an Bedeutung

Erstmalig analysiert die Studie auch die Gruppe der institutionellen Publikumsfonds hinsichtlich Asset Allokation und Performance. Neben den 10,7 Milliarden Euro Fondsvolumen der Spezialfonds kommen so 9,4 Milliarden Euro hinzu. Es fließen 20,1 Milliarden Euro Fondsvolumen und 27,0 Milliarden Euro Immobilienvermögen in die Auswertungen zu den institutionellen Immobilieninvestments ein. Detaillierte Angaben zu den Investmentschwerpunkten der ausgewerteten Fonds sowie eine Gesamtliste von über 190 Fonds institutioneller Immobilieninvestments geben Anhaltspunkte für Investitionsentscheidungen.

„Spezialfonds haben im vorigen Jahrzehnt kontinuierlich an Bedeutung in Deutschland gewonnen“, sagt Dr. Daniel Piazolo, Geschäftsführer der IPD Investment Property Databank GmbH. „Sie steigerten ihren Anteil am Markt der Offenen Fonds von fünf auf 26,4 Prozent."

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