08.10.2014 | Société Générale

Emissionsvolumen von Wandelanleihen steigt auf 3,2 Milliarden Euro

Wandelanleihen haben sich als alternatives Finanzierungsinstrument etabliert
Bild: John Foxx Images

Wandelanleihen haben sich als alternatives Finanzierungsinstrument bei europäischen börsennotierten Immobiliengesellschaften etabliert. In den ersten neun Monaten 2014 ist das Transaktionsvolumen der begebenen Immobilien-Wandelanleihen laut Société Générale mit knapp 3,2 Milliarden Euro mehr als dreimal so hoch wie in den ersten neun Monaten des Jahres 2013.

"Vor allem große deutsche Immobiliengesellschaften nutzen dieses Jahr das aktuell niedrige Zinsumfeld und verbuchten so rund ein Drittel des Emissionsvolumens von Wandelanleihen im Immobiliensektor", erläutert Ralf Darpe, Head of Corporate Finance für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei der Société Générale.

Auch die Anzahl der Emissionen verdoppelte sich von Januar bis Ende September dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 14 Emissionen. Das durchschnittlich platzierte Volumen stieg im selben Zeitraum um 80 Millionen Euro auf rund 240 Millionen Euro. Im Schnitt gewährten Investoren Immobilien-AGs in den vergangenen Monaten Kupons mit 1,8 Prozent.

Laut Société Générale nutzen rund 80 Prozent der Emittenten die Wandelanleihe als Möglichkeit der Refinanzierung und zur Verbreiterung der Investorenbasis. Rund 20 Prozent verwenden die Mittel, um damit Akquisitionen oder Übernahmen zu bestreiten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wandelanleihe

Aktuell

Meistgelesen