24.01.2014 | Scope

Emissionsvolumen geschlossener Fonds halbiert sich

Scope hat geschlossene Fonds unter die Lupe genommen
Bild: Jorma Bork ⁄

Das Emissionsvolumen geschlossener Fonds hat sich von 2012 auf 2013 halbiert. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Scope bei ihren Berechnungen. Von den 1,5 Milliarden Euro Emissionsvolumen entfielen wie schon im Vorjahr 65 Prozent auf Immobilienfonds.

Der Hauptgrund für den drastischen Rückgang: Faktisch haben Initiatoren 2013 nur in der ersten Jahreshälfte Fonds emittiert, da insbesondere durch die Einführung des KAGB zum 22. Juli die Emissionstätigkeit nahezu zum erliegen kam. Fonds, die im zweiten Halbjahr emittiert wurden, waren oftmals noch vor dem Stichtag bei der Bafin eingereicht worden oder fielen nicht unter die Regelungen des KAGB.

Rund zwei Drittel des emittierten Eigenkapitals entfallen auf Immobilienfonds
Auf Investorenseite ist die Nachfrage nach Immobilienfonds weiterhin hoch. Vor Herausforderungen stehen Initiatoren allerdings häufig bei der Objekt-Akquise, da die Ankaufs-Konkurrenz um attraktive Immobilien sehr hoch ist.

Für 2014 erwartet Scope eine Zunahme des Emissionsvolumens

Scope geht davon aus, dass die Emissionstätigkeit in diesem Jahr wieder zunehmen wird, da die offenen Fragen im Rahmen der neuen Regularien sukzessive geklärt werden und die Emittenten die entsprechenden Zulassungen erhalten werden, um weiterhin am Markt agieren zu können. Zahlreiche Initiatoren haben konkrete Projekte in der Produkt-Pipeline und stehen in den Startlöchern, um Alternative Investment Fonds (AIF) zu emittieren.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfonds, Geschlossene Immobilienfonds

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