26.03.2015 | Köln

Teil-Einstellung gegen Millionenauflage im Sal. Oppenheim-Prozess

Der Prozess gegen Esch ist damit allerdings noch nicht zu Ende
Bild: Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A., Luxemburg

Im Strafprozess um die Privatbank Sal. Oppenheim wird das Verfahren gegen den Immobilienmanager Josef Esch teilweise eingestellt. Er muss dafür insgesamt sechs Millionen Euro an die Staatskasse, an gemeinnützige Einrichtungen und an Sal. Oppenheim zahlen.

Sowohl Eschs Verteidiger als auch die Staatsanwaltschaft hätten sich mit dieser Regelung einverstanden erklärt, sagte am Mittwoch ein Sprecher des Kölner Landgerichts.

Der Prozess gegen Esch ist damit allerdings noch nicht zu Ende, sondern geht in einem anderen Bereich noch weiter. Seine Verteidiger wiesen am Mittwoch darauf hin, dass die Zahlung der Geldauflage nicht als Schuldeingeständnis gewertet werden dürfe.

Sal. Oppenheim, die einst größte europäische Privatbank, war als Arcandor-Großaktionär mit in den Abwärtsstrudel des Konzerns geraten und Anfang 2010 stark verkleinert von der Deutschen Bank übernommen worden. Den Angeklagten in dem seit zwei Jahren laufenden Prozess wird teils Untreue in besonders schwerem Fall, teils Beihilfe dazu vorgeworfen.

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