03.07.2013 | Köln

Sal. Oppenheim-Prozess wird fortgesetzt

Untreue-Prozess gegen Sal. Oppenheim: Zunächst wird ein Immobilienprojekt in Frankfurt behandelt.
Bild: Sal. Oppenheim

Im schleppend gestarteten Prozess gegen die ehemalige Führung des Bankhauses Sal. Oppenheim konnten die Angeklagten vorige Woche erstmals vor dem Kölner Landgericht Stellung zu den Untreue-Vorwürfen nehmen. Sie beteuerten ihre Unschuld. Der Strafprozess wird nun fortgesetzt.

Den vier ehemals persönlich haftenden Bankgesellschaftern und einem damals engen Geschäftspartner wird teils Untreue in besonders schwerem Fall, teils Beihilfe dazu vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft sollen die Angeklagten die einst größte europäische Privatbank mit drei Immobiliengeschäften um rund 145 Millionen Euro geschädigt haben.

Zunächst wird nun ein Immobilienprojekt in Frankfurt am Main eingehend behandelt. Die Bankmanager sollen dem Geldhaus zudem 2008 mit Krediten an die schwer angeschlagene Arcandor AG - ehemals KarstadtQuelle - einen Schaden von knapp 80 Millionen Euro verursacht haben.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Prozess, Anklage

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