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Prologis-Joint Venture kauft Klasse-A-Portfolio für 2,4 Milliarden Euro

Prologis-Objekt in Krefeld
Bild: Prologis

Prologis hat mit Norges Bank Investment Management (NBIM) das Joint Ventures "Prologis European Logistics Partners Sàrl" gegründet. Das 2,4 Milliarden Euro schwere Unternehmen plant, ein Portfolio aus elf hochwertigen Logistikimmobilien in Europa zu erwerben.

NBIM ist die Managementgesellschaft des Norwegischen Staatlichen Pensionsfonds Government Pension Fund Global. Prologis European Logistics Partners wird als 50:50 Joint Venture mit einem Eigenkapital in Höhe von 2,4 Milliarden Euro (3,1 Milliarden USD) strukturiert, was jeweils eine Investitionsbeteiligung von 1,2 Milliarden Euro (1,55 Milliarden USD) von NBIM und Prologis beinhaltet.

Die Fremdkapitalquote (Leverage Ratio) soll anfänglich weniger als 15 Prozent des Gesamt-Bruttowertes der Vermögenswerte des Unternehmens betragen, die zum Laufzeitende zurückgezahlt werden und es dem Unternehmen ermöglichen, auf reiner Eigenkapitalbasis zu operieren.

Das Joint Venture wird in nächster Zeit ein Portfolio von 195 Objekten mit einer Gesamtfläche von zirka 4,5 Millionen Quadratmetern erwerben. Etwa 75 Prozent der Objekte stammen aus dem ehemaligen ProLogis European Properties (PEPR) Fonds, die übrigen 25 Prozent aus anderen Vermögenswerten, die sich im vollständigen Besitz von Prologis befinden.

Im Zusammenhang mit der Transaktion erhält NBIM die Berechtigung zum Erwerb von sechs Millionen Stammaktien von Prologis auf Grundlage des Schlusskurses von 35,64 US-Dollar pro Aktie vom Mittwoch, den 19.12.2012. Das Bezugsrecht hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Logistikimmobilie, Immobilienfonds, Joint Venture

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