| LBS/GfK-Umfrage

Hälfte der Privateigentümer hält energetische Sanierung für sinnvoll

Nur sieben Prozent halten Modernisierungsmaßnahmen für erfolglos
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Mehrheit (55 Prozent) der privaten Eigentümer hält die energetische Gebäudesanierung für sinnvoll: Sie gaben bei einer Umfrage der GfK für den LBS-Hausbesitzertrend 2013 an, dass sich die Modernisierung für sie voll und ganz gelohnt habe.

Mancher wartet noch auf bessere Förderbedingungen, andere sind unsicher, was sie nun konkret tun sollen. 38 Prozent trauten sich dazu (noch) kein Urteil zu, nur für sieben Prozent hat sich der erwartete Erfolg nicht eingestellt. Das Umfrage-Resultat ist aus Sicht der LBS-Experten umso wichtiger, als gleichzeitig das Bewusstsein für den Handlungsbedarf in der Bevölkerung sogar noch zugenommen hat.

37 Prozent der privaten Hausbesitzer (nach 33 Prozent im Vorjahr) geben aktuell an, dass ihre Immobilie energetisch durchaus sanierungsbedürftig ist. 15 Prozent schätzen ihren Energieverbrauch sogar als sehr hoch ein (ein Drittel allerdings als sehr niedrig). Erfreulich ist nach Auskunft von LBS Research auch das bislang bereits sehr hohe Engagement der Eigentümer. Es stehe im Kontrast zu manchmal geäußerten Befürchtungen, die Energiewende sei im Gebäudebestand viel zu wenig "angekommen". Denn nach der Umfrage haben immerhin 23 Prozent der Gebäudebesitzer angegeben, in den letzten drei Jahren energetische Modernisierungen vorgenommen zu haben.

28 Prozent planen für die Zukunft - erstmalige oder weitere - Modernisierungsarbeiten. Das betrifft vor allem die älteren Bestandsobjekte. Die zunehmende Zahl von Sanierungswilligen kann nach Einschätzung der LBS-Experten von den praktischen Erfahrungen der bisherigen privaten Investoren profitieren.

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