10.05.2013 | Unternehmen

Prime Office prüft Verschmelzung mit German Acorn

German Acorn-Objekt "Phoenix Haus" in Frankfurt am Main
Bild: German Acorn

Die Prime Office Reit-AG hat im 1. Quartal 2013 14,5 Millionen Euro umgesetzt. Der Periodengewinn lag bei 1,1 Millionen Euro die Funds from Operations (FFO) bei 1,3 Millionen Euro. Das Unternehmen prüft derzeit die Verschmelzung mit German Acorn (Oaktree) zur Groß-AG.

Gemeinsam mit German Acorn sowie deren Eigentümer Oaktree, der inzwischen größter Aktionär der Prime Office ist, hat die Gesellschaft begonnen, die Möglichkeiten einer Verschmelzung mit der German Acorn zu sondieren. Eine Verschmelzung würde Zustimmungsbeschlüsse der Hauptversammlungen beider Gesellschaften erfordern.

Der Vorstand der Prime Office betont, dass es sich bei den Gesprächen über eine mögliche Verschmelzung der Gesellschaften um einen offenen Prozess handelt. Somit können zum aktuellen Zeitpunkt keine Aussagen zu Detailaspekten einer möglichen Verschmelzung getroffen werden.

Bei positivem Verlauf der Gespräche sowie einer effektiven Umsetzung der weiteren für eine Verschmelzung erforderlichen Schritte gehen die Beteiligten zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass die Verschmelzung bis Ende 2013 erledigt sein könnte.

Berenberg begleitet die Verschmelzung als Finanzberater.

Prime Office: Geschäftsverlauf in Q1/2013 erwartungsgemäß

Die Prime Office erwirtschaftete im ersten Quartal 2013 Umsatzerlöse aus Vermietung und Verpachtung in Höhe von 14,5 Millionen Euro, die aufgrund des vorübergehend niedrigeren Vermietungsstands wegen des zum Jahresende ausgelaufenen Mietvertrags in Frankfurt sowie des Verkaufs der Immobilie in Hamburg zum Jahresende unter dem Niveau im Vergleichszeitraum des Vorjahres (Q1/2012: 18,2 Mio. Euro) lagen.

Dementsprechend reduzierte sich auch das Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung im Berichtszeitraum auf 11,8 (Q1/2012: 15,3) Millionen Euro.

Das operative Ergebnis vor Bewertungsergebnis sank in den ersten drei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres ebenfalls aufgrund geringerer Mieteinnahmen auf 10,4 (Q1/2012: 13,9) Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich analog und lag im Berichtszeitraum ebenfalls bei 10,4 (Q1/2012: 13,9) Millionen Euro.

Die Funds from Operations (FFO) in Höhe von 1,3 Millionen (Q1/2012: 6,5) Euro erreichten das erwartete Niveau für das aktuelle Geschäftsjahr. Die FFO je Aktie betrugen zum Stichtag 0,02 (Q1/2012: 0,13) Euro.

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