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Pradera wandelt Einzelhandelsfonds in Spezialfonds um

Pradera sitzt in London
Bild: Anja Semling ⁄

Der Fondsmanager Pradera mit Sitz in London hat den 145 Millionen Euro großen offenen Immobilien-Publikumsfonds "Pradera Open-Ended Retail Fund" (POERF) in einen offenen Immobilien-Spezialfonds umgewandelt.

POERF wurde im Dezember 2009 über die Plattform der Service-KAG IntReal als ein auf Einzelhandel spezialisierter offener Immobilien-Publikumsfonds für institutionelle Investoren aufgelegt. Die Umwandlung in einen offenen Immobilien-Spezialfonds erfolgte vor dem Hintergrund, dass nach Änderungen im deutschen Investmentgesetz wichtige institutionelle Zielinvestoren nicht mehr in Publikumsfonds investieren dürfen. Durch die Umwandlung in einen Spezialfonds erfüllt POERF nun die Anforderungen der Zielinvestoren und kann somit weiter wachsen.

"Die Gesetzesänderungen haben die ursprünglichen Wachstumspläne des Fonds durchkreuzt", sagt Simon Cairns, Fondsmanager des POERF bei Pradera. "Jetzt können wir die Fondsstrategie weiter umsetzen und ein Portfolio aus performancestarken Einzelhandelsimmobilien aufbauen."

Das aktuelle Investitionsvolumen beträgt rund 145 Millionen Euro und umfasst ein Portfolio aus sieben Einzelhandelsimmobilien in Deutschland, Großbritannien und Polen. Das Zielvolumen des Fonds, der in europäische Einkaufs- und Fachmarktzentren investiert, liegt bei 500 Millionen Euro.

Insgesamt strebt der Fonds eine Zielrendite zwischen sieben und zehn Prozent über zehn Jahre sowie eine durchschnittliche Ausschüttung von jährlich fünf bis sechs Prozent an.

Bei der Einwerbung von Eigenkapital arbeitet Pradera in Deutschland mit dem in Frankfurt am Main ansässigen Placement Agent Selinus Capital zusammen.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienfonds, Spezialfonds

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