12.06.2014 | Washington

IWF nimmt weltweite Immobilienmärkte unter die Lupe

Immobilienwerte und Immobilienpreise werden genauer untersucht
Bild: Jorma Bork ⁄

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine Internetseite eingerichtet, auf der sich Häuserpreise weltweit vergleichen lassen. Mit dieser Maßnahme will sich der Fonds stärker der Gefahr von Preisblasen an den Immobilienmärkten entgegenstellen.

Unter www.imf.org/housing lassen sich die Häuserpreise in verschiedenen Ländern einsehen und vergleichen. Zudem werden die Immobilienwerte in Relation zu Einkommen und Mieten gesetzt. Das sind gängige Vergleichswerte, um Immobilienmärkte zu analysieren.

"Dies ist der Beginn einer Initiative und nicht das Ende der Fahnenstange", sagte Prakash Loungani vom Währungsfonds. Der Immobiliensektor sei ein wichtiger Bestandteil von Volkswirtschaften, zugleich aber auch Ausgangspunkt von Finanzkrisen gewesen, heißt es in einer Mitteilung des IWF.

Prominentestes Beispiel in jüngerer Vergangenheit ist die Häuserkrise in den USA, die den Nährboden für die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise bereitete. Kaum ein Experte sah den Absturz im Vorfeld kommen.

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