06.03.2015 | Unternehmen

Polis Immobilien AG beschließt Delisting ihrer Aktien

Polis stellt wirtschaftlichen Nutzen der Börsennotierung in Frage
Bild: Sara Hegewald ⁄

Der Vorstand der Berliner Immobiliengesellschaft Polis hat beschlossen, bei der Frankfurter Wertpapierbörse einen Antrag auf Widerruf der Zulassung der Polis-Aktien (Delisting) zu stellen. Als Grund gab das Unternehmen an, dass der wirtschaftliche Nutzen der Börsennotierung den damit verbundenen Aufwand nicht mehr rechtfertige.

Es ist davon auszugehen, dass das Delisting sechs Monate nach Veröffentlichung der positiven Entscheidung der Frankfurter Wertpapierböse wirksam wird. "Rund 95 Prozent der Polis-Aktien werden seit geraumer Zeit von drei Aktionärsgruppen gehalten", so Dr. Alan Cadmus, Vorstandssprecher von Polis. Der Handel an der Börse sei seit einiger Zeit sehr gering, es bestünden keine Pläne, in absehbarer Zeit Kapitalerhöhungen über die Börse durchzuführen.

Der Vorstand will prüfen, ob nach der Beendigung der Börsenzulassung im regulierten Markt eine weitere Einbeziehung der Aktien der Polis Immobilien AG in den Handel im Freiverkehr an einem oder mehreren deutschen Börsenplätzen sinnvoll ist.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

Aktuell

Meistgelesen