Die pbb Deutsche Pfandbriefbank hat den Aktionären versprochen, bis einschließlich 2019 nun 50 Prozent des Nettogewinns als Regeldividende plus jeweils einer Sonderdividende von 25 Prozent auszuschütten. Trotz des Rückgangs des Gewinns vor Steuern im vergangenen Jahr auf 204 Millionen Euro (2016: 301 Millionen Euro). Bisher lag die Gewinnbeteiligung bei 40 bis 50 Prozent des Nettogewinns. Für 2018 gibt sich der Aareal-Bank-Konkurrent mit Gewinnprognosen vorsichtig.

Für das Jahr 2017 liegt die Ausschüttungsquote laut Pfandbriefbank sogar bei 79 Prozent. Vorstand und Aufsichtsrat hatten für das vergangenen Jahr eine Dividende von 1,07 Euro je Aktie vorgeschlagen (2016: 1,05 Euro).

Mit dem im Jahr 2017 erzielten Vorsteuerergebnis übertraf die Pfandbriefbank die eigene Prognose von 195 bis 200 Millionen Euro. So hat sich das Management entschieden, den über die Planung hinausgehenden Gewinn komplett an die Anteilseigner zu verteilen.

Die Pfandbriefbank war 2009 aus der notverstaatlichten Hypo Real Estate hervorgegangen. Hauptaktionär ist mit einem Fünftel der Anteile nach wie vor der Bund.

Deutsche Pfandbriefbank bleibt vorsichtig für 2018

Für das laufende Jahr rechnet die Deutsche Pfandbriefbank wegen eines leicht sinkenden Zinsergebnisses und einem erneut vorsichtigen Ansatz bei den Risikokosten mit einem Gewinnrückgang: Das Ergebnis vor Steuern soll zwischen 150 und 170 Millionen Euro liegen, teilte die im MDax notierte Bank mit. Die von Bloomberg befragten Experten rechnen derzeit für 2018 mit einem Vorsteuergewinn von 166 Millionen Euro.

Mit dem Ausblick gibt der Aareal-Bank-Konkurrent eine vorsichtige Prognose ab.  Vorstandschef Andreas Arndt hatte bereits im November vor überzogenen Erwartungen gewarnt. "Wir gehen davon aus, dass die Märkte herausfordernd bleiben", sagte er damals. "Die Effekte, die das Jahr 2017 begünstigt haben, können wir für das Jahr 2018 nicht als gegeben annehmen."

An der Börse kam der zurückhaltende Blick auf das laufende Jahr am 7. März nicht gut an. Die Aktie verlor rund zwei Prozent auf 13,89 Euro. Das Papier steht allerdings seit dem Jahreswechsel noch knapp vier Prozent im Plus, während der MDax in dem Zeitraum rund zwei Prozent nachgab. Seit dem Börsengang im Sommer 2015 stieg der Börsenwert der Bank um fast 30 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro.

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