07.03.2012 | Investoren

Offene Immobilienfonds dominieren den Börsenhandel

Die Börse bleibt als Notausgang für Anleger Offener Immobilienfonds gefragt: Auch im Februar dominierten sie den den Handel an der Börse Hamburg, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Monatsstatistik hervorgeht.

Insgesamt wechselten im vergangenen Monat Fondsanteile im Volumen von 98,9 Millionen Euro den Besitzer (Vormonat: 114,8 Millionen Euro). Alleine 18,3 Millionen Euro Umsatz verbuchte der auf der Kippe stehende CS Euroreal. Auf den Plätzen zwei und drei der Umsatzstatistik folgen mit SEB Immoinvest (13,9 Millionen Euro) und Kanam Grundinvest (6,1 Millionen Euro) weitere Immobilienfonds, die für Mittelabzüge gesperrt sind.

"In den Offenen Immobilienfonds waren die Umsätze erneut besonders hoch", sagt Niklas Breckling, Makler bei der Wertpapierhandelsbank Schnigge. Vor allem die Frage, ob die drei Immobilienfonds KanAm grundinvest, CS Euroreal und SEB ImmoInvest wieder öffnen oder aufgelöst werden, habe den Fondshandel im Februar bewegt.

Im Fall des Kanam Grundinvest hatte die Fondsgesellschaft am 29. Februar bekannt gegeben, dass der Fonds abgewickelt werde. Unter dem Strich bilden die drei Fonds nach Umsatz einmal mehr die Tabellenspitze.

Spätestens im Mai entscheidet sich, ob der CS Euroreal und der SEB ImmoInvest wieder öffnen oder aufgelöst werden müssen. Dann läuft die maximale gesetzliche Schonfrist aus, während der Fondsanbieter die Anteilsrücknahme aussetzen dürfen.

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