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Neugeschäft bei Immobilienfinanzierungen steigt auf 37 Milliarden Euro

Die Helaba verzeichnete ein Plus von 5,5 Prozent im Neugeschäft
Bild: Helaba

Das Neugeschäftsvolumen gewerblicher Immobilienfinanzierungen hat 2014 bei den Banken um elf Prozent auf 37 Milliarden Euro zugelegt. Das ergibt eine Analyse von JLL. Insgesamt wurden 15 Kreditinstitute befragt. Im Jahr 2013 wurden nur 33,4 Milliarden Euro registriert. Die untersuchten Banken machen 70 Prozent des Volumens im deutschen Markt aus, angeführt von der Helaba, die ein Neugeschäftsvolumen von 5,5 Milliarden Euro ausweist (plus fünf Prozent).

An zweiter Stelle in der Rangfolge steht die DG Hyp, allerdings mit einem Rückgang von zwölf Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Es folgt die HSH Nordbank mit einem Plus von 50 Prozent auf ein Neugeschäftsvolumen von 4,2 Milliarden Euro.

Auch für 2015 geht die Mehrzahl der Befragten von einer positiven Marktentwicklung und von steigenden oder mindestens gleich bleibenden Neugeschäftsvolumina aus.

Parallel zur gestiegenen Neugeschäftstätigkeit hierzulande weist der Kreditbestand der 15 überregional tätigen deutschen Banken einen Rückgang der Kreditvolumina für das In- und Ausland auf. Der Kreditbestand sank zum Stichtag 31.12.2014 um sechs Prozent auf 226,4 Milliarden Euro mit den höchsten Abnahmen bei der Hypothekenbank Frankfurt (minus 42 Prozent) und der Westimmo (minus 28 Prozent). Beide Institute befinden sich in Abwicklung.

Immerhin noch minus 20 Prozent sind es bei der HSH Nordbank, zweistellig auch bei der Bayern LB (minus elf Prozent). Am deutlichsten zugelegt haben die Aareal Bank (plus 15 Prozent inklusive der konsolidierten Corealcredit Bestände - und dies trotz gesunkener Neugeschäftszahlen) sowie die Helaba (plus neun Prozent), die mit 34,3 Milliarden Euro die höchsten Kreditbestände ausweist.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfinanzierung

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