Bei der Crowdinvesting-Plattform Moneywell sollen auch private Anleger mit kleinem Anteil zum Zug kommen lassen Bild: mauritius images / Westend61 / Roger Richter

Die deutsche Crowdinvesting-Plattform Moneywell (Nürnberg) sieht im deutschen Markt ein Überangebot von Angeboten zur Finanzierung von Immobilienprojekten und Startups. Der Anbieter stellt deshalb Sachwertinvestments für private Anleger online und will damit nach eigenen Angaben eine Marktlücke schließen. Zum Start bietet Moneywell zwei Logistikprojekte an.

Bei 100 Euro Mindestanlage in Sachwerte deutscher Mittelständler sind laut Moneywell vergleichsweise hohe Zinsen zwischen drei und sechs Prozent jährlich möglich. Die Höchstgrenze pro Anleger und Projekt liegt bei 10.000 Euro; ein Agio wie bei Investmentfonds wird nicht erhoben.

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland rund 200 Millionen Euro in Crowdinvesting-Plattformen investiert; verglichen mit 2016 (74 Millionen Euro) bedeutet das fast eine Verdreifachung. Vor allem bei konventionellen Geldanlagen ist laut Moneywell Privatanlegern mit überschaubaren Budgets der Zugang zu renditestarken Investments verwehrt. Die Nachfrage nach solchen Investmentmöglichkeiten sei spürbar.

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Schlagworte zum Thema:  Crowdinvesting, Online-Plattform

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