23.12.2011 | Investoren

Nachfrage nach Spitzenimmobilien in Europas Zentren bleibt positiv

Prognosen von Jones Lang LaSalle deuten darauf hin, dass die Nachfrage für Investitionen in Büro-, Einzelhandels- und Industrie-Immobilien in Spitzenlagen europäischer Immobilienhochburgen auch im Jahr 2012 positiv bleibt.

„Vor dem Hintergrund der drastischen Verschlechterung des Konjunkturumfeldes überrascht es nicht, dass die Erwartungen leicht heruntergeschraubt wurden", sagt Andrew Burrell, Leiter Forecasting bei Jones Lang LaSalle EMEA Research. Jones Lang LaSalle geht dabei von einem moderaten Mietpreiswachstum aus - über alle wichtigen Spitzenimmobilien-Sektoren hinweg.

Das jeweilige Spitzensegment wird sich im Vergleich zum vergangenen globalen Abschwung als robust gegenüber konjunkturellen Veränderungen erweisen. Kapitalwerte in allen Sektoren bleiben voraussichtlich stabil.

„Wir beobachten bei allen Spitzen-Immobilien in traditionellen Zentren wie London, Paris und München nach wie vor ein starkes Interesse", so Robert Stassen, Leiter EMEA Capital Markets Research bei Jones Lang LaSalle. Sie gelten als risikoarm, die Preise bleiben hoch. Das Wachstum wird hauptsächlich durch Märkte in Nord- und Osteuropa angekurbelt, wobei mittel- und osteuropäische Zentren wie Moskau und Warschau im kommenden Jahr die spannendsten Perspektiven haben werden.

Obwohl die Stimmung auf den Investmentmärkten durch die konjunkturelle Unsicherheit gelitten hat, dürften die Renditen bei Spitzenimmobilien in den nächsten zwölf Monaten ebenfalls stabil bleiben.

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