13.03.2012 | Investoren

Nachfrage ausländischer Anleger in Central London intensiviert sich

Savills zufolge verzeichneten die Londoner City und das West End im vergangenen Jahr einen Anstieg der Anlagen ausländischer Investoren. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Entwicklung auch 2012 anhält.

Auf ausländische Investoren entfiel im Jahr 2011 ein Anteil von 64 Prozent der Gesamtinvestitionen in der City beziehungsweise 60 Prozent im West End und damit mehr als im Durchschnitt der Jahre zuvor. Savills sieht dieses Niveau ausländischen Interesses als nachhaltig an.

Bei der Beurteilung der Märkte im Einzelnen stellt das Unternehmen fest, dass sich der ausländische Investor in der City von dem im West End unterscheidet, wo die internationalen Käufer tendenziell eher staatlicher Natur sind. Die beiden Märkte weisen auch Unterschiede in Bezug auf die Transaktionsgröße auf. Im West End stieg die Anzahl größerer Transaktionen wie 1 Kingdom Street, dem Bond-Street-Portfolio und 1 Berkeley Street.

Im Jahr 2011 wurden insgesamt 15 Deals in der Größenordnung von 100 Millionen Pfund oder darüber abgeschlossen, wobei 82 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens auf ausländische Investoren entfiel. In der City lag die Anzahl der Deals in der gleichen Losgröße nur bei 16 und damit unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 17. Hier dominierte die Losgröße 50 Millionen Pfund und darunter den Markt.

Savills berichtet ferner über einen Anstieg britischer Verkäufer in der Londoner City von 44 Prozent in 2010 auf 62 Prozent in 2011. 95 Prozent aller Verkäufer in der Londoner City waren britischer, irischer, deutscher oder US-amerikanischer Herkunft. Dieser Trend dürfte sich im Jahr 2012 fortsetzen.

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