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Münchener Hyp weitet Neugeschäft abermals aus

Firmensitz der Münchener Hyp
Bild: Münchener Hypothekenbank

Die Münchener Hypothekenbank eG hat ihr Neugeschäft in der Immobilienfinanzierung und den Bestand an Hypothekendarlehen im Geschäftsjahr 2012 erneut gesteigert. Auch der Zinsüberschuss verbesserte sich deutlich.

Das Neugeschäft in der Finanzierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien stieg um rund sieben Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Davon entfielen knapp drei Milliarden Euro auf die Finanzierung von Wohnimmobilien.

Den größten Zuwachs erzielte die Bank im Geschäft mit den Partnern innerhalb der genossenschaftlichen Finanz-Gruppe, insbesondere den Volksbanken und Raiffeisenbanken. Das vermittelte Zusagevolumen wuchs um 25 Prozent. Neu zugesagte Finanzierungen gewerblicher Immobilien erhöhten sich um 14 Prozent auf 0,7 Milliarden Euro. Rund zwei Drittel davon entfielen auf Finanzierungen in Deutschland.

Trotz hoher Volatilitäten an den Kapitalmärkten wurden die Pfandbriefe der MünchenerHyp sehr stark nachgefragt. Zum Teil konnte die Bank ihre Hypotheken- und Öffentlichen Pfandbriefe mit historisch niedrigen Risikoaufschlägen platzieren. Die wichtigsten Partner in der ungedeckten Refinanzierung waren wieder die Institute der genossenschaftlichen Finanz-Gruppe.

Das erfolgreiche Neugeschäft trug auch dazu bei, dass der Zinsüberschuss um knapp zehn Prozent auf 129 Millionen Euro anstieg. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um rund vier Prozent auf 65,5 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge beträgt 9,8 Millionen Euro. Nach Zuführungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken und Steuern beläuft sich der Jahresüberschuss auf 5,4 Millionen Euro. Die Bank wird eine Dividende von 3,25 Prozent ausschütten, das sind 2,28 Euro pro Geschäftsanteil.

Die Bilanzsumme war mit 36,6 Milliarden Euro leicht rückläufig. Der Bestand an Hypothekendarlehen wuchs deutlich um acht Prozent auf rund 21 Milliarden Euro. Der weit überwiegende Teil davon entfällt auf Finanzierungen im Inland. Der Bestand im Kreditgeschäft mit Staaten und Banken reduzierte sich weiter von 13,3 Milliarden Euro auf 12,1 Milliarden Euro.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfinanzierer, Immobilienbank

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