Vorstandsvorsitzender Dr. Louis Hagen ist mit dem bisherigen Ergebnis der Münchener Hyp sehr zufrieden. Bild: MünchenerHyp

Die Münchener Hypothekenbank eG hat im ersten Halbjahr 2017 ihr Neugeschäft um 19 Prozent auf fast 2,8 Milliarden Euro ausgebaut. Der Zinsüberschuss stieg in den ersten sechs Monaten an, auf 124,8 Millionen Euro. Das ist ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Im ersten Halbjahr 2016 hatte das Neugeschäft bei 2,3 Milliarden Euro gelegen, der Zinsüberschuss bei 111,9 Millionen Euro.

Bei der privaten Wohnimmobilienfinanzierung verbesserte der genossenschaftliche Immobilienfinanzierer das Neugeschäft in den ersten sechs Monaten 2017 um vier Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Dazu habe insbesondere das weiter intensivierte Vermittlungsgeschäft mit den genossenschaftlichen Partnerbanken beigetragen, teilt die Bank mit.

In der gewerblichen Immobilienfinanzierung - einschließlich der Finanzierung von Wohnungsunternehmen - wuchs das Neugeschäft nach Angaben der Bank um 0,4 Milliarden Euro auf 1 Milliarde Euro. Der Schwerpunkt lag weiterhin auf Deutschland, die größten Zuwächse wurden jedoch im westeuropäischen Ausland erzielt. Das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge stieg um 10,7 Millionen Euro auf 37,8 Millionen Euro. Nach Abzug der Steuer betrug der zeitanteilige Jahresüberschuss 22,1 Millionen Euro (2016: 14,6 Millionen Euro). Die Bilanzsumme belief sich zum 30. Juni 2017 auf 39,1 Milliarden Euro, nach 38,5 Milliarden Euro zum Jahresende 2016.

Münchner Hyp will bis Jahresende Neugeschäft weiter ausbauen

Für das Gesamtjahr ist die Münchener Hyp zuversichtlich, die positive Geschäftsentwicklung fortsetzen zu können.

"Wir erwarten, dass die starke Nachfrage nach privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierungen anhält und gehen davon aus, dass wir unser Neugeschäft weiter ausbauen können." Vorstandsvorsitzender Dr. Louis Hagen

Schlagworte zum Thema:  Bank, Bilanz

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