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Metropolen treiben Preise für Wohneigentum weiter an

Der Immobilienboom hält an: Die aktuellen Angebotspreise für Häuser und Wohnungen sind im Februar wieder spürbar angestiegen, wie der IMX-Index von ImmobilienScout24 zeigt. Klare Treiber: die Metropolen.

So wurden etwa Bestandswohnungen im Februar 2012 durchschnittlich 0,6 Prozentpunkte teurer angeboten als noch im Vormonat. Die Angebotspreise für neu gebaute Wohnungen sind im selben Zeitraum sogar um 1,5 Prozentpunkte gestiegen.

Ein Blick auf die Preisentwicklung in den Großstädten zeigt, woher das starke Wachstum kommt: Die Metropolen sind ganz klar Treiber des Preiswachstums. Besonders auffällig ist hierbei die Bundeshauptstadt Berlin, die zuletzt durch stark steigende Mieten in die Schlagzeilen geraten war. Inzwischen beobachtet ImmobilienScout24 an der Spree, dass die Kaufpreise derzeit noch stärker steigen als die Mieten. Ein Indiz, dass auch in Berlin das verfügbare Objektangebot immer kleiner wird und die Nachfrage deutlich steigt.

Überhitzte Märkte?

Berliner Immobilien stehen momentan bei vielen institutionellen Investoren, aber auch bei privaten Käufern auf der Einkaufsliste. In Köln ist ebenfalls ein starker Anstieg der Angebotspreise zu beobachten. Allein im vergangenen Monat sind dort die Angebotspreise um beinahe zwei Prozentpunkte angestiegen.

Solch hohe Steigerungsraten kennen Marktbeobachter ansonsten nur aus den Core-Standorten wie München und Hamburg. Und auch dort zeigt die Preiskurve weiterhin deutlich nach oben. Wenn jedoch in den Metropolen die Kaufpreise stärker steigen als die Mieten, hat dies Folgen für die Käufer. Sie müssen eine sinkende Mietrendite in Kauf nehmen und auf stabile bis nur noch leicht steigende Preise hoffen. Ob die Märkte tatsächlich schon überhitzt sind, werden die nächsten Monate zeigen. Die Erfahrungen aus Hamburg und München lassen vermuten, dass die Preisobergrenzen noch nicht erreicht sind.

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