26.08.2011 | Investoren

Madrid: Sinkende Leerstände und zunehmende Sanierungen

Die Leerstandssituation auf dem Büromarkt von Madrid hat sich im zweiten Quartal 2011 entspannt. Das berichtet der Immobiliendienstleister Savills.

Demnach ging die Leerstandsrate im Central Business District (CBD) von 5,31 Prozent im ersten Quartal auf 4,73 Prozent zurück. Dies wertet Savills als ermutigendes Signal für den Büromarkt Madrids. Entscheidend sei hierbei jedoch, dass nicht der Flächenumsatz der Hauptgrund für den Rückgang des Leerstands war, sondern ein Mangel an Flächenfertigstellungen, betont Savills.

Der Flächenumsatz in Madrid lag im zweiten Quartal bei etwa 90.000 Quadratmetern gegenüber 160.000 Quadratmetern im Vorjahresquartal. Als Folge der anhaltenden Stagnation der Neubautätigkeit in Madrid - im zweiten Quartal 2011 wurden lediglich knapp über 26.000 Quadratmeter Bürofläche fertiggestellt - gingen die Eigentümer vermehrt dazu über, ihre Bestandsobjekte zu sanieren, um sie wettbewerbsfähiger und effizienter zu machen. So erwartet Savills, dass es sich bei knapp 20 Prozent des Fertigstellungsvolumens um sanierte Flächen handelt. 2010 hatte dieser Anteil bei neun Prozent gelegen.

Für 2012 rechnet Savills sogar damit, dass dies auf über ein Drittel des Flächenzuwachses zutreffen wird. Hinsichtlich der Büromieten berichtet Savills, dass sich der flächendeckend zu beobachtende Rückgang der Mieten weiter verlangsamt. So lägen die Durchschnittsmieten im CBD Madrids aktuell bei 27 Euro pro Quadratmeter und Monate.

 

 

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