20.01.2012 | Investoren

Lone Star übernimmt NPL-Portfolio von Deutscher Bundesbank

Der US-Hedgefonds Lone Star soll laut Medienberichten mit der Deutschen Bundesbank in Verhandlungen über ein Non Performing Loan (NPL)-Portfolio stehen.

Wie die „Financial Times“ berichtet, bereitet die Deutsche Bundesbank den Verkauf von Kreditpapieren im Wert von 1,8 Milliarden Euro vor, die von der gescheiterten Investmentbank Lehman Brothers als Pfand hinterlegt wurden. Bereits vereinbart sei, die Hälfte des Pakets (ursprünglicher Name: „Excalibur“) aus forderungsbesicherten Papieren an Lone Star zu veräussern.

Ferner stünden die beiden Parteien kurz vor einer Einigung über den Verkauf eines Großteils des restlichen Pakets, heisst es weiter. Wie der Informationsdienstleister CoStar mitteilt, befinden sich in dem Portfolio unterschiedliche Darlehen und verbriefte Kredite, die mit deutschen, schwedischen, britischen und französischen Immobilien besichert sind. Die Bundesbank kommentierte die Meldung nicht, bestätigte aber, dass sie im Auftrag des Eurosystems die Wertpapiere abstosse, die Banken hinterlegt hatten, bevor diese im Zuge der Finanzkrise im Jahr 2008 pleitegegangen waren.

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