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Lloyds verkauft US-Immobilienkredite für 540 Millionen Pfund

Die vom Staat gestützte Lloyd-Bank stärkt mit dem Verkauf die Kapitaldecke
Bild: Haufe Online Redaktion

Die britische Großbank Lloyds hat sich von Immobilienkrediten in den USA getrennt: Der Deal soll rund 540 Millionen Pfund in die Kasse gespült haben. Lloyds nannte namentlich lediglich Goldman Sachs als einen der Käufer.

Wie die seit der Finanzkrise vom Staat gestützte Bank mitteilte, wurden mit Hypotheken gesicherte Wertpapiere für 3,3 Milliarden Pfund (3,85 Mrd. Euro) abgestoßen. Durch den Verkauf stärken die Briten unter anderem ihre Kapitaldecke.

Der Schritt steht mit Plänen im Zusammenhang, die internationalen Aktivitäten der Bank zurückzufahren. Die britische Regierung hatte Lloyds auf dem Höhepunkt der Finanzkrise mit 20 Milliarden Pfund gerettet. Die Bank gehört derzeit zu 39 Prozent dem britischen Steuerzahler. 

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienkredit

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