Mit dem eingesammelten Geld will LEG vor allem Übernahmen finanzieren Bild: Haufe Online Redaktion

Bereits vor einigen Tagen hatte der Wohnungskonzern LEG angekündigt, weitere Übernahmen zu planen. Ein paar Verträge sind bereits unterzeichnet. Jetzt wollen sich die Düsseldorfer über eine Wandelanleihe 400 Millionen Euro am Kapitalmarkt besorgen. Mit dem Erlös sollen unter anderem die Übernahmen langfristig finanziert werden.

Experten hatten weitere "Elefantenhochzeiten" prognostiziert. Ein Teil des Geldes sei außerdem für allgemeine Unternehmenszwecke vorgesehen, teilte der MDax-Konzern mit. Die Anleihe läuft bis 2025 und ist in neue oder bestehende Stammaktien wandelbar. Die Bezugsrechte der Aktionäre der LEG sind ausgeschlossen.  Der Kupon der Wandelschuldverschreibungen wird zwischen 0,125 und 0,875 Prozent pro Jahr liegen.

Die Wandlungsprämie wird 45 Prozent über dem volumengewichteten Durchschnittskurs festgesetzt. Die Preisfestsetzung wird im Rahmen eines beschleunigten Bookbuildingverfahrens ermittelt. Die Wandelschuldverschreibungen werden institutionellen Investoren angeboten.

Merrill Lynch, BNP Paribas und Goldman Sachs International werden die Begebung der Wandelanleihe als Joint Global Coordinators und – zusammen mit Deutsche Bank – als Joint Bookrunners begleiten.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsunternehmen, Übernahme, Wandelanleihe

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