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LEG: Geplanter Börsengang wohl überzeichnet

Klappt der Börsengang, dann wäre LEG das zweitgrößte an der Deutschen Börse gelistete Immobilienunternehmen nach Gagfah.
Bild: LEG

Das an die Börse strebende Immobilienunternehmen LEG kann sich laut einem Pressebericht über eine rege Nachfrage für seine Aktien freuen. Die für Freitag geplante Emission sei schon überzeichnet, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Die Eigner von LEG, die Finanzinvestoren Goldman Sachs und Perry Capital, bieten 57,5 Prozent der Aktien von LEG Immobilien noch bis Donnerstag in einer Preisspanne von 41 bis 47 Euro zum Zeichnen an. 

Die offenbar ausreichende Nachfrage für Aktien des ersten Börsenneulings 2013 müsse jedoch nicht bedeuten, dass der Ausgabepreis an der Spitze der Preisspanne liegt, heißt es weiter in dem Bericht. Im vom Makler Schnigge organisierten vorbörslichen Handel seien LEG-Aktien zwischenzeitlich "nur" zu Kursen von 44 bis 45 Euro gehandelt worden. Damit könnten Goldman Sachs und Perry Capital mit dem Verkauf von 30,5 Millionen Aktien 1,35 Milliarden Euro erlösen. Sie hatten LEG im Jahr 2008 für knapp 800 Millionen Euro gekauft, allerdings auch 2,6 Milliarden Euro Schulden übernommen. 

Klappt der Börsengang, dann wäre LEG das zweitgrößte an der Deutschen Börse gelistete Immobilienunternehmen nach Gagfah. Die Gesellschaft gilt zudem als ein heißer Kandidat für den MDax.

Schlagworte zum Thema:  Börsengang, Immobilieninvestition

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