24.03.2015 | Unternehmen

LBS Baden-Württemberg und Reinland-Pfalz wollen fusionieren

Den Landessparkassen machen derzeit die niedrigen Zinsen zu schaffen
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Die Sparkassenverbände der Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben beschlossen, Gespräche über eine Fusion aufzunehmen, wie sie mitteilten. Ein Fünftel hält die LBS Baden-Württemberg bereits an der LBS Rheinland-Pfalz. Gemeinsam kämen die Institute auf eine Bilanzsumme von rund 15 Milliarden Euro.

"Die stetig steigenden regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowie die Auswirkungen der Nullzinspolitik sind große Herausforderungen", teilten die Präsidenten der Sparkassenverbände, Beate Läsch-Weber und Peter Schneider, mit.

Den Bausparkassen macht derzeit das anhaltend niedrige Zinsniveau zu schaffen. Zahlreiche Institute hatten daher zuletzt hoch verzinste Altverträge gekündigt, die sie sich nach eigenen Angaben nicht mehr leisten können.

Die LBS Baden-Württemberg beschäftigte an ihren beiden Standorten Stuttgart und Karlsruhe Ende 2014 insgesamt 894 Mitarbeiter, bei der LBS Rheinland-Pfalz mit Sitz in Mainz waren es 261 Mitarbeiter.

Die Bilanzsumme der LBS Rheinland-Pfalz war 2014 nach vorläufigen Zahlen um rund sieben Prozent auf etwa 3,5 Milliarden Euro gestiegen. 716 Millionen Euro wurden an Bausparer ausgezahlt, zwei Prozent mehr als im Jahr zuvor. In diesem Jahr erhofft sich die LBS vor allem bei Wohn-Riester-Finanzierungen weitere Zuwächse.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Sparkasse

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