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Landesbausparkasse LBS macht dank niedriger Zinsen gutes Geschäft

LBS-Vorstandsvorsitzende Max Aigner: "Die junge Generation legt wieder mehr Wert auf Familie und Wohneigentum."
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die rheinland-pfälzische Landesbausparkasse der Sparkassen (LBS) hat im vergangenen Jahr einen Rekord bei Neugeschäften erzielt. Mit knapp 2,2 Milliarden Euro neuer Bausparsumme sei der Wert des Vorjahres um rund 100 Millionen Euro übertroffen worden, so der LBS-Vorstandsvorsitzende Max Aigner.

Die Zahl der Neuverträge sank im gleichen Zeitraum um knapp drei Prozent auf 69.430. Die derzeit vergleichsweise billigen Kredite haben bei vielen Bürgern den Wunsch nach den eigenen vier Wänden verstärkt. Neun von zehn Verträgen entfielen laut LBS auf Finanzierertarife.

Der Immobilienmarkt sei allerdings leer gefegt, fügte er hinzu. Die Makler-Tochter LBS Immobilien GmbH habe im vergangenen Jahr rund 2800 Objekte vermittelt - rund zwölf Prozent mehr als noch im Vorjahr. Das Volumen kletterte um 19 Prozent auf 400 Millionen Euro.

"Es ist schwieriger, genug Immobilien ins Angebot zu bekommen", sagte der LBS-Chef. Allerdings habe seine Bausparkasse als Marktführer mit diesem Problem weniger zu kämpfen als Mitbewerber. Es sei nicht geplant, höhere Provisionen zu verlangen oder potenzielle Verkäufer mit Prämien anzulocken. Die LBS hat nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 30 Prozent in Rheinland-Pfalz.

Schlagworte zum Thema:  Bank, Sparkasse

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