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Kreditvolumen der Sparda-Banken wächst um sechs Prozent

Auch im Bauspar-Vermittlungsgeschäft legten die Sparda-Banken zu
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Gruppe der Sparda-Banken hat das Geschäftsjahr 2012 mit einem Rekord abgeschlossen: Der Jahresüberschuss ist um 4,9 Prozent auf 138,3 Millionen Euro gestiegen, das Kreditvolumen für Baufinanzierung um weitere 2,1 Milliarden Euro oder 5,9 Prozent auf 37,4 Milliarden Euro.

Auch die Kundeneinlagen sind trotz des Wettbewerbs um 1,1 Milliarden Euro oder 2,1 Prozent auf mehr als 52,3 Milliarden Euro gewachsen. Unter dem Strich steigerten die zwölf Sparda-Banken die Bilanzsumme um 2,0 Milliarden (+3,3 Prozent) auf 63,1 Milliarden Euro. Auch die Mitgliederzahlen entwickeln sich positiv: Netto haben die Sparda-Banken im Berichtsjahr 89.000 neue Mitglieder gewonnen. Damit zählt die Bankengruppe aktuell 3,4 Millionen Mitglieder.

Vermittlung von Fonds- und Bauspar-Produkten mit Spitzenwerten

Der Jahresüberschuss der zwölf Sparda-Banken ist in 2012 nach vorläufigen Zahlen um 4,9 Prozent auf 138,3 Millionen Euro gestiegen. Damit erzielt die Gruppe erneut ein Rekordergebnis. Die Provisionserträge haben im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 7,1 Prozent auf 162,7 Millionen Euro zugenommen.

Positiv hat sich im Geschäftsjahr 2012 das Geschäft mit der Vermittlung von Fonds entwickelt. Dem Kooperationspartner Union Investment Privatfonds GmbH wurden Fonds mit einem Gesamtvolumen von 888,0 Millionen Euro vermittelt. Das ist ein Plus von 89,0 Millionen Euro beziehungsweise elf Prozent und die höchste Wachstumsrate seit dem Jahr 2007.

Beim Bauspar-Vermittlungsgeschäft legten die Sparda-Banken leicht um 0,7 Prozent zu. So wurden für die Kooperationspartner Bausparkasse Schwäbisch Hall und BHW Neugeschäfte im Volumen von insgesamt 2,4 Milliarden Euro abgeschlossen.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienfinanzierung, Immobiliendienstleister

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