03.12.2012 | Landgericht Hamburg

Klagen gegen Garbe Logimac-Vorstände eingereicht

Die Richter sollen nun prüfen, ob die Angeklagten Anleger geschädigt haben
Bild: Haufe Online Redaktion

Gegen frühere Vorstände und den Aufsichtsratsvorsitzenden der Garbe Logimac AG wurden erste Klagen beim Landgericht Hamburg eingereicht. Der Angeklagten sollen Anleger durch die Vergabe ungesicherter Darlehen in Höhe von 31 Millionen Euro geschädigt haben.

Das teilen die Anwälte der Kläger, Dr. Greger & Collegen aus München, mit. Garbe Logimac ist ein Immobilienfonds in Form einer Aktiengesellschaft und gehört zur Garbe Holding, einer auf Finanzierung und Management von Gewerbeimmobilien spezialisierten Unternehmensgruppe in Hamburg.

Aufgabe der Garbe Logimac war es ursprünglich, Gelder von Investoren in den Erwerb oder den Bau von Logistikimmobilien zu investieren, um diese anschließend zu attraktiven Konditionen zu vermieten. Von sich reden machte das Unternehmen dann durch die Vergabe von Darlehen an die Konzernmutter Garbe Holding AG & Co KG sowie eine weitere Gesellschaft. Aufgrund der wirtschaftlich negativen Entwicklung können die Darlehensnehmer ihren Verpflichtungen inzwischen nicht mehr nachkommen.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienfonds, Logistikimmobilie, Gewerbeimmobilien, Klage

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