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IVG: Entspannte Stimmung in Nordamerika

In Amerika und Kanada ist die Stimmung auf den Immobilienmärkten so gut wie zuletzt im Jahr 2004. Zu diesem Ergebnis kommt der IVG Research Market Tracker Nordamerika.

Das Sentiment der US-Amerikaner - aber auch der Kanadier – sei aktuell mehr als „relaxt“. Denn: Zum einen sei man sich der Tatsache bewusst, dass es noch immer mehr Schatten als Licht gibt, zum anderen sei die Erwartung an eine deutliche Erholung sehr hoch. In diesem positiven Sentiment spiegelt sich laut IVG gleichwohl aber auch wider, dass die Risikoeinschätzung auf den US-amerikanischen Märkten mittlerweile wieder auf einer fundamentalen und damit eher rationalen Einschätzung basiert.

Laut IVG-Report befanden sich die Bürostandorte mit ausgeprägter Marktzyklik in den USA, wie New York, San Francisco und Boston, zuletzt im Aufschwung. Aber auch die Büromärkte der Metropolregionen, die wie zum Beispiel Miami und Atlanta besonders stark vom Einbruch des Wohneigenheimmarkts betroffen waren, hätten mittlerweile die Talsohle überschritten. Da angesichts der wirtschaftlichen Erholung in den USA mit einem Anstieg der Bürobeschäftigtenzahlen und somit anhaltend positiver Nettoabsorption zu rechnen ist, neue Büroflächen in signifikantem Umfang jedoch erst ab 2014 fertig gestellt werden, ständen die Aussichten für einen fortgesetzten Leerstandsabbau gut. Bei den Investmenterwartungen in 2012 werde beim Blick über den Atlantik ebenfalls eine starke Fokussierung auf das Core-Segment sichtbar, so die IVG. Im Bürosektor ziele die aktuelle Nachfrage auf hochwertige Flächen in zentralsten Lagen der sechs größten Metropolen.

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