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IPO: ADO Properties nimmt 200 Millionen Euro ein

Die Aktien wurden zum Handel ab dem 23. Juli an der Frankfurter Börse zugelassen
Bild: Sara Hegewald ⁄

Die Immobiliengesellschaft ADO Properties hat rund 22,8 Millionen Aktien zum Mindestpreis von 20 Euro je Stück platziert. Wie der Konzern mitteilt, ergibt sich damit ein Gesamterlös von 456,5 Millionen Euro. Davon verbleiben 200 Millionen Euro bei ADO Properties, der Rest geht an den israelischen Eigentümer der ADO Group.

Ende Juni hatte ADO sein als klassischen Börsengang geplantes Debüt am Parkett wegen der Marktturbulenzen rund um die griechische Schuldenkrise abgesagt.

Nun wurden die Aktien lediglich institutionellen Investoren in einem beschleunigten Verfahren angeboten.

Privatanleger können die Papiere erstmals an diesem Donnerstag erwerben, dann soll der Handel mit den Anteilscheinen im Prime Market der Frankfurter Börse beginnen.

Die Erlöse sollen unter anderem für weitere Zukäufe von Wohnportfolios in Berlin genutzt werden.

Auf Basis des Angebotspreises hat ADO Properties eine Marktkapitalisierung von 700 Millionen Euro.Die Aktien wurden zum Handel ab dem 23. Juli unter dem Börsenkürzel ADJ im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen.

Kempen & Co sowie die UBS Investment Bank agieren als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. Barclays und COMMERZBANK sind als zusätzliche Joint Bookrunners mandatiert. Arbireo Capital agiert als Prozessmanager und alleiniger Finanzberater des IPOs.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienaktien, Börsengang

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