10.04.2012 | Investoren

IPD: Institutionelle Investoren für 2012 positiv gestimmt

Die Hälfte der institutionelle Immobilieninvestoren erwartet, im Geschäftsjahr 2012 mit Bestandsobjekten in Deutschland einen Total Return von 4,8 bis 5,7 Prozent zu erzielen. Das geht aus einer IPD-Befragung hervor.

Befragt wurden 160 Marktteilnehmer. Innerhalb dieser Bandbreite lag die Schätzung von der Hälfte der Befragten. Die Maximalerwartung für das Geschäftsjahr 2012 liegt bei 6,7 Prozent, die Mindesterwartung bei einer Rendite von 3,2 Prozent.

Der Total Return setzt sich aus der Netto-Cash-Flow-Rendite, für die 2011 ein Wert von 5,3 Prozent ermittelt wurde, und der Wertänderungsrendite, die für das Berichtsjahr 2011 bei 0,2 Prozent lag, zusammen.

„Mit einer Prognose von 5,2 Prozent für 2012 nach einem Jahrzehnt mit einem durchschnittlichen annualisierten Total eturn von nur 3,0 Prozent zeigen die Marktteilnehmer eine gewisse Zuversicht“, sagt Dr. Daniel Piazolo, Geschäftsführer der IPD Investment Property Databank GmbH. "2011 lag der realisierte Wert bei 5,5 Prozent und stellte damit einen klaren Ausreißer für die letzten zehn Jahre dar."

Die Abweichung zwischen der Prognose und dem tatsächlichen Ergebnis des DIX Deutscher Immobilien Index habe in den vergangenen vier Jahren bei durchschnittlich nur 0,8 Prozent-Punkten gelegen, so Piazolo. Das sei ein schönes Beispiel für die Leistung der ‘Schwarmintelligenz der Immobilienbranche‘ und gebe eine realistische Einschätzung zum Renditepotenzial des deutschen Immobilienmarktes in diesem Jahr wieder, ergänzt der IPD-Geschäftsführer.

Für den deutschen Immobilienindex DIX 2011 wurden die Daten von 97 Bestandsportfolien institutioneller Immobilieninvestoren ausgewertet. Deren Marktwert betrug im Berichtsjahr insgesamt 50 Milliarden Euro.

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