06.10.2014 | Universal-Investment

Institutionelle wollen Immobilienquote auf 13 Prozent steigern

Das Immobilienanlagekapital der Befragten liegt bei rund 6,1 Milliarden Euro
Bild: Haufe Online Redaktion

Institutionelle Investoren wollen ihre Immobilienquote auf knapp 13 Prozent steigern und setzen dabei zunehmend auf Immobilien im Ausland. Das ist ein Ergebnis der zweiten Jahresumfrage von Universal-Investment. 60 Prozent der Neuanlagen sollen über indirekte Anlagelösungen wie Fonds erfolgen.

An der im September 2014 abgeschlossenen Umfrage haben sich institutionelle Investoren wie Pensionseinrichtungen oder Versicherungen mit einem verwalteten Gesamtvermögen von über 50 Milliarden Euro beteiligt.

Das Immobilienanlagekapital der Befragten liegt bei rund 6,1 Milliarden Euro. Damit deckt die Umfrage etwa 14 Prozent des gesamten Marktes für Immobilienspezialfonds ab. Aktuell liegt die Immobilienquote unter den Teilnehmern der Umfrage bei rund zwölf Prozent und soll binnen Jahresfrist auf 12,8 Prozent steigen.

Bei der Art der Immobilienanlage verstärkt sich der Trend zu indirekten Anlagevehikeln. Bei den Befragten waren bislang rund 54 Prozent der Immobilienanlagen im Direktbestand und rund 46 Prozent über Fonds investiert.

Bei Neuanlagen bevorzugen 50 Prozent Offene Immobilienspezialfonds nach deutschem oder luxemburgischem Recht. Darüber hinaus sehen rund zehn Prozent der Investoren das neue Anlagevehikel Investment-Kommanditgesellschaft (Investment-KG) und die luxemburgischen Pendants SCS und SCSp als erste Wahl für Neuanlagen. 40 Prozent geben Direktanlagen den Vorzug.

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