09.08.2016 | Deutsche Hypo

Immobilienkonjunktur-Index mit leichtem Plus von 0,4 Prozent

Das Bürosegment musste als einziger Teilklimawert leichte Verluste verzeichnen
Bild: MEV-Verlag, Germany

Die Grundstimmung der Immobilienexperten bei der 104. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index ist positiv. Nachdem das Immobilienklima in den beiden Vormonaten etwas schwächelte, präsentiert es sich im August mit einem Anstieg von 0,4 Prozent auf aktuell 138,0 Zählerpunkte wieder etwas stärker.

Während das Ertragsklima um 1,5 Prozent auf 132,8 Zählerpunkte zulegen kann, muss das Investmentklima einen Verlust von 0,6 Prozent auf 143,3 Zählerpunkte verzeichnen. Insgesamt kann die Entwicklung aktuell eher als Seitwärtsbewegung interpretiert werden.

Büroklima zeigt leichte Sommerflaute

Das Bürosegment muss als einziger Teilklimawert leichte Verluste verzeichnen. Mit einem Minus von 1,2 Prozent liegt es aktuell bei 137,6 Zählerpunkten. Alle anderen Segmente weisen hingegen Zuwächse auf. Nach zwei verlustreichen Monaten performt das Hotelklima im August am stärksten. Mit einem Plus von 3,1 Prozent erreicht es 138,6 Zählerpunkte und kann sich wieder vor dem Bürosegment auf Platz zwei einordnen. Das Logistikklima kann sich nach dem deutlichen Rückgang im Juli wieder stabilisieren. Durch einen Anstieg um 1,1 Prozent positioniert es sich bei 139,1 Zählerpunkten. Zum zweiten Mal in Folge können beim Handel und beim Spitzenreiter Wohnen positive Entwicklungen registriert werden. Lagen die Steigerungsraten im Juli noch im Nachkommabereich, so gewinnt die Entwicklung im August weiter an Fahrt. Das Handelklima steigt um 1,3 Prozent auf 122,0 Zählerpunkte und das Wohnklima um 1,2 Prozent auf 164,3 Zählerpunkte. 

Immobilienkonjunktur erreicht neuen Höchstwert 

Die Immobilienkonjunktur erreicht im August einen neuen Höchstwert. Im Vergleich zum Vormonat steigt der Wert um 2,7 Prozent auf aktuell 279,6 Zählerpunkte. Befürchtungen, dass der Brexit grundlegende negative Auswirkungen auf die Immobilienkonjunktur haben könnte, können demnach aktuell nicht bestätigt werden. 

Rückblick: So waren die Indexzahlen im Juli

Im Juli war der Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index im Vergleich zum Vormonat leicht um 0,3 Prozent zurückgegangen, auf 137,4 Zählerpunkte. Das Investmentklima lag um 1,0 Prozent niedriger als im Juni, bei 144,2 Zählerpunkten. Das Ertragsklima konnte hingegen ein Plus von 0,4 Prozent verzeichnen und rangierte bei 130,7 Zählerpunkten. Die stärksten Verluste im Juli zeigte das Logistikklima (minus 5,3 Prozent, 137,6 Zählerpunkte).

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Schlagworte zum Thema:  Konjunktur, Index, Brexit

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