05.08.2015 | Unternehmen

Immofinanz verbessert operatives Ergebnis um 17 Prozent

Das Konzernergebnis wird voraussichtlich dennoch negativ ausfallen
Bild: M. Gapfel ⁄

Die Immofinanz mit Sitz in Wien erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014/15 ein operatives Ergebnis von 316,5 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Trotz der positiven Entwicklung fällt das Konzernergebnis im Gesamtjahr negativ aus: mit voraussichtlich minus 361,4 Millionen Euro. Grund sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Russland.

Die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen in Russland schlagen sich in der Bewertung der Moskauer Shopping-Center sowie Abwertungen bei osteuropäischen Büroimmobilien nieder.

Zudem hat sich das Finanzergebnis im Jahresvergleich deutlich verringert, was überwiegend auf negative Wechselkurseffekte aus der Bewertung der USD-Finanzierungen der Moskauer Shopping-Center sowie einen negativen Effekt aus der Bewertung der Umtauschanleihe auf Buwog-Aktien zurückzuführen ist.

Die Ergebnissituation im zurückliegenden Geschäftsjahr ist ausschlaggebend dafür, dass der Vorstand der Immofinanz der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2014/15 keine Dividende vorschlagen wird.

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