Immofinanz hat sich vom Einzelhandelspaket in Moskau getrennt. Ist nun der Weg frei für die Fusion mit CA Immo? Bild: Media Service

Der österreichische Immobilienkonzern Immofinanz hat seine risikobehafteten Einkaufszentren in Moskau an die russische Fort Group verkauft. Der Verkauf des Einzelhandelspakets ist als eine Vorbedingung für die mögliche Fusion von Immofinanz und CA Immo genannt worden.

Die Fusionsgespräche zwischen Immofinanz und CA Immo liegen seit einiger Zeit auf Eis. Das schwierige Marktumfeld in Russland hatte in den vergangenen Geschäftsjahren die gesamte Vermögens- und Ertragslage der Immofinanz signifikant belastet. Der Verkauf bringt dem Unternehmen nach der Ablösung von Kreditlinien netto rund 72 Millionen Euro ein, wie das "Handelsblatt" berichtet.

Die Risiken in Russland hatten etwa in Form von historischen Anlegerklagen und im Portfolio bestanden, wie Immofinanz die Entscheidung erläutert. Das Portfolio sei nun auf Büro und Einzelhandel mit Ausrichtung auf Deutschland und Österreich sowie die Wachstumsmärkte in Osteuropa fokussiert, teilt das Unternehmen mit.

Schlagworte zum Thema:  Einzelhandelsimmobilie, Immobilienunternehmen

Aktuell
Meistgelesen