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Immofinanz kauft 18.000 Wohnungen und spaltet Buwog ab

Buwog-Zentrale in Wien
Bild: Stephan Huger Studio Huger

Die Immofinanz-Tochter Buwog kauft rund 18.000 Wohnungen in Norddeutschland. Verkäufer ist Solaria SE, ein Joint Venture aus Prelios und der Deutschen Bank. Der Kaufpreis beträgt 892 Millionen Euro. Das Closing wird für das zweite Quartal 2014 erwartet. Die Immofinanz AG will die Buwog nun abspalten: Für 20 Aktien sollen ihre Anleger eine Buwog-Aktie erhalten.

Das Portfolio umfasst eine Gesamtmietfläche von zirka 1,09 Millionen Quadratmetern. Der Quadratmeterpreis entspricht 819 Euro. Die Bruttorendite beträgt 7,6 Prozent bei einem Leerstand von 2,3 Prozent. Die Transaktion erfolgt im Wege mehrerer Share Deals und unterliegt den üblichen Closing-Bedingungen, etwa der kartellrechtlichen Zustimmung.

Die Buwog wird zudem die gesamten wohnwirtschaftlichen Management-Strukturen der Prelios Deutschland mit insgesamt zirka 300 Mitarbeitern übernehmen. Das Buwog-Portfolio wächst durch diese Akquisition auf rund 54.000 Bestandseinheiten mit einer Nutzfläche von 3,72 Millionen Quadratmetern und einem Buchwert von 3,49 Milliarden Euro (EUR 939,-/m²).

Immofinanz will Tochter Buwog abspalten

Vor diesem Hintergrund haben Vorstand und Aufsichtsrat der Immofinanz AG den Beschluss gefasst, den Aktionären in einer außerordentlichen Hauptversammlung eine Abspaltung der 100-prozentigen Tochter Buwog vorzuschlagen. Die Immofinanz-Aktionäre sollen für je 20 Aktien eine Buwog-Aktie erhalten. Die Buwog wird sich dann zu 51 Prozent im Streubesitz befinden. Die Umsetzung dieser Pläne setzt voraus, dass die für den 14. März anberaumte außerordentliche Hauptversammlung des Investors Immofinanz AG mit mindestens Drei-Viertel-Mehrheit zustimmt.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungsunternehmen, Wohnimmobilien

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