| Unternehmen

Immofinanz: Geringere Mieterlöse belasten operatives Ergebnis

Die Mieterlöse gingen in Deutschland und Russland zurück
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Immobilienkonzern Immofinanz hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 (bis 30. Juli) aufgrund positiver Effekte aus der Immobilienbewertung ein Konzernergebnis von 126,2 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: minus sechs Millionen Euro). Das operative Ergebnis beläuft sich auf 53,6 Millionen Euro, nach 90,9 Millionen Euro im Vorjahr. Hauptgrund ist ein Rückgang der Mieterlöse.

Gründe für die geringeren Mieterlöse, die um 22,3 Prozent auf 91,4 Millionen Euro (Vorjahr: 117,6 Millionen Euro) fielen, sind nach Auskunft des Unternehmens eine temporäre Mietreduktionen in Russland sowie generell gesunkene Mieteinnahmen wegen Immobilienverkäufen in Deutschland: Hier nahmen die Mieterlöse um 8,3 Prozent auf 7,7 Millionen Euro ab.

Die bereinigten Mieterlöse exklusive Moskau weisen im Vergleich zum Schlussquartal 2014/15 eine weitgehend stabile Entwicklung auf.

Ausblick

Das operative Ergebnis im ersten Quartal 2015/16 beläuft sich infolge positiver Effekte aus der Immobilienbewertung auf 296,6 Millionen Euro (Vorjahr: 11,9 Millionen Euro).

Im Geschäftsjahr 2015/16 liegt der Fokus auf der weiteren Vereinfachung der Portfoliostruktur. Vor diesem Hintergrund haben Vorstand und Aufsichtsrat Anfang August beschlossen, das Logistikportfolio des Immobilienkonzerns zu verkaufen.

Zudem will das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr seinen Anteil an der Buwog durch den Verkauf von Aktien reduzieren.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienkonzern, Miete

Aktuell

Meistgelesen