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Immobilieninvestments konzentrieren sich auf 30 Städte weltweit

Ein neuer Report von Jones Lang LaSalle zeigt: Mehr als die Hälfte des globalen Anlagekapitals fließt derzeit in nur 30 Städte. Dabei verteilt sich ein Viertel der Gesamtinvestitionen auf London, Tokyo, New York, Hongkong und Paris.

Dies wird sich jedoch laut Jones Lang LaSalle bis zur Wende des Jahrzehnts ändern, wenn Städte wie Peking, Shanghai, Moskau und Sao Paulo zu ernsthaften Anwärtern für Investments werden.

Der "A New World of Cities" Report kommt zu folgenden Ergebnissen: 50 Prozent der Immobilieninvestitionen sind auf 30 Städte der Welt konzentriert. London und Paris zählen weiterhin zu den Top 5-Städten für Immobilieninvestments. Zu den Top 10-Städten zählen fünf aus Asien (2004 waren es noch zwei), wobei China bis zum Jahr 2020 an Gewicht gewinnen wird.

Aus den Top 30 werden bis zum Jahr 2020 die Top 50

Drei nordamerikanische Städte sind derzeit in der Riege der Top 10: New York, Washington DC und Toronto - sechs der am schnellsten wachsenden Städte werden darüber hinaus voraussichtlich in den USA liegen. Bis zum Jahr 2020 wird aus der Top 30 eine Top 50, da die digitale Kommunikation die Unternehmen in die Lage versetzen wird, sich außerhalb der traditionellen Knotenpunkte anzusiedeln.

„Wir beobachten bereits eine Verlagerung in Bezug darauf, wohin Immobilieninvestoren ihr Kapital schicken", so Peter Roberts, CEO Americas von Jones Lang LaSalle. „Die Top 30 Städte für Immobilien-Investments werden zu Top 50 werden, nachdem die Investoren ihre Portfolios diversifizieren und die Unternehmen auch die aufstrebenden Städte miteinbeziehen."

Die USA - ein starkes Gegengewicht

Jones Lang LaSalle hat 50 zweit- und drittrangige Städte in China identifiziert, auf die in den nächsten zehn Jahren zwölf Prozent des globalen Konjunkturwachstums entfallen wird. „Im Jahr 2004 waren Tokyo und Hongkong die einzigen asiatischen Städte unter der Top 10", sagt Roberts. „Im vergangenen Jahr haben es Tokyo, Hongkong, Singapur, Shanghai und Seoul in die Tabelle geschafft."

Während dem Wachstum der asiatischen Städte viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, bieten die US-amerikanischen Städte ein starkes Gegengewicht. Annähernd die Hälfte des globalen Büroimmobilien-Bestandes befindet sich in den USA, und mehr als ein Drittel aller Investitionen in Gewerbeimmobilien werden in US-amerikanischen Städte getätigt.

London erste Wahl in Europa

Elf dieser Städte werden im Jahr 2020 voraussichtlich zu den 30 größten Städten der Welt zählen. Sechs der Top 30 der im Blick auf das absolute BIP am schnellsten wachsenden Städte werden in den USA liegen, darunter New York, Los Angeles, Chicago, Washington DC, Dallas und Houston. „Austin in Texas und Raleigh-Durham in North Carolina werden ganz oben auf der Liste stehen", so Roberts.

Trotz der konjunkturellen Turbulenzen in Europa bleibt London erste Wahl für Immobilien-Investments, mit einem Investitionsvolumen von mehr als 43 Milliarden Pfund im Jahr 2010. „Neben London zählen Paris, Moskau und Istanbul zu den europäischen Mega-Cities", meint Christian Ulbrich, CEO EMEA - neben München uns Stockholm.

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