01.06.2012 | Serie Kommentar

Schlusskurse 31.5.2012 (KW 22)

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Bild: Haufe Online Redaktion

KW 22: "Die Immobilienaktien entwickelten sich besser als der breite Markt", sagt Fondsmanager Alexander Schäfer von Ellwanger & Geiger zu den Schlusskursen der europäischen Immobilienaktien.

"Nach einem ohnehin sehr enttäuschenden Monatsverlauf haben die Sorgen um Spanien und die enttäuschenden Daten aus den USA und China die europäischen Börsen weiter ins Minus gedrückt. Der EuroStoxx50 verlor diese Woche knapp 1,5 Prozent an Wert. Die Immobilienaktien entwickelten sich besser als der breite Markt, wobei auch hier Verluste von ca. 0,9 Prozent hingenommen werden mussten.

Besonders hart traf es die Gesellschaften in den von Staatsschulden gebeutelten Staaten Griechenland, Spanien und Italien. Größter Verlierer war die griechische Eurobank Properties (-12,0 Prozent), gefolgt von der spanischen Realia (-10,3) und der IGD (-6,3) aus Italien. Neben den russischen Entwicklern PIK Group (+5,9 Prozent) und AFI Development (+4,2), konnten sich insbesondere deutsche Wohnungsunternehmen aus dem schwachen Marktumfeld hervorheben. Deutsche Wohnen (+4,8 Prozent), Gagfah (+4,1%) sowie GSW Immobilien (+3,9) profitieren, wie der physische Immobilienmarkt, vor allem von Inflationsängsten und dem hohen Bedürfnis der Anleger nach Sicherheit. Die immer noch bestehenden Abschläge zum NAV verleihen den an der Börse gelisteten Gesellschaften zusätzlich Attraktivität", so Alexander Schäfer, Fondsmanager bei Ellwanger & Geiger Privatbankiers.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienaktien

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