02.05.2012 | Serie Kommentar

Schlusskurse 26.4.2012 (KW 17)

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Bild: Haufe Online Redaktion

KW 17: "Die Aktienmärkte erholen sich vom Kursrutsch", sagt Fondsmanager Alexander Schäfer von Ellwanger & Geiger zu den Schlusskursen der europäischen Immobilienaktien.

"Die Sorge um die hohen Schuldenberge der südeuropäischen Problemländer hat die Aktienmärkte zum Wochenstart kräftig ins Minus gedrückt. Allerdings hat sich der breite Markt wieder von dem Kursrutsch erholt und lag zum gestrigen Donnerstag mit 1,9 Prozent deutlich im Plus. Positiv wurde vor allem aufgenommen, dass sich die Niederlande trotz des Regierungsrücktritts problemlos refinanzieren konnten und das Parlament dem umfangreichen Sparpaket zugestimmt hat. Bei den europäischen Immobilienaktien war die Schwankung nach oben wie nach unten nicht so breit, der Sektor schloss die Woche mit +0,6 Prozent.

Am schlechtesten entwickelte sich diese Woche die spanische Gesellschaft Realia (-8,9 Prozent). Wie die gestrige Abstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens durch S&P zeigt, war die Flucht der Investoren nicht unbegründet. Das Negativrating und die Hiobsbotschaft vom Arbeitsmarkt mit der höchsten Arbeitslosigkeit (24,44 Prozent) seit 18 Jahren machen die Situation für das Land immer schwieriger. Ebenfalls schlecht entwickelten sich die russische PIK Group (-5,7 Prozent), der schwedische Entwickler JM (-5,0 Prozent) sowie die in Shopping-Center in Zentral- und Osteuropa investierte Gesellschaft Atrium European Real Estate (-5,2 Prozent). Die finnische Citycon hat nach guten Zahlen den größten Kurssprung nach oben gemacht und lag diese Woche mit 5,2 Prozent im Plus. Aus der überverkauften Lage heraus erholt hat sich auch die griechische Eurobank Properties (+4,6 Prozent)", so Alexander Schäfer, Fondsmanager bei Ellwanger & Geiger Privatbankiers.

Kommentar und Liste der Kurse vom 26.4.2012 zum Download

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