15.06.2012 | Serie Kommentar

Schlusskurse 14.6.2012 (KW 24)

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Bild: egeneralk/Fotolia.com

KW 24: "Die Schuldenkrise hat die Aktien- und Anleihenmärkte weiter im Griff", sagt Fondsmanager Alexander Schäfer von Ellwanger & Geiger zu den Schlusskursen der europäischen Immobilienaktien.

"In Spanien kletterte der Zinssatz für zehnjährige Staatsanleihen mit knapp sieben Prozent auf ein Rekordhoch seit Einführung des Euros. Getrieben von der amerikanischen Börse konnte der breite europäische Markt die Berichtswoche zum gestrigen Donnerstag dennoch mit einem leichten Plus von 0,4 Prozent schließen. Eingeleitet wurde die Aufwärtsbewegung durch die Hoffnung der Investoren auf stimulierende Maßnahmen seitens der US-Notenbank Fed. So sollte den negativen Signalen des amerikanischen Arbeitsmarktes entgegen gewirkt werden. Europäische Immobilienaktien gaben zu Wochenbeginn bereits stärker nach, so dass der Sektor mit 1,9 Prozent deutlich im Minus lag.

Die größten Verlierer kommen vermehrt aus den südeuropäischen Krisenstaaten. Mit einem Minus von 24,2 Prozent gab die spanische Inmobiliaria Colonial am meisten nach. Verlustreich waren auch die italienischen Gesellschaften Beni Stabili (-9,9 Prozent) sowie IGD (-9,3 Prozent). Die griechische Eurobank Properties war mit einem Kursgewinn von 11,7 Prozent die positive Ausnahme. Eine weiterer Gewinner war die deutsche Prime Office REIT AG, die mit 10,2 Prozent im Plus lag. Der Bürospezialist nahm am Dienstag nach Börsenschluss die Umplatzierung von ca. 5,7 Millionen Aktien aus dem Bestand des Altgesellschafters DCM zu einem Preis knapp unterhalb des Schlusskurses vor und erhöhte damit den Streubesitz auf 77,3 Prozent", so Alexander Schäfer, Fondsmanager bei Ellwanger & Geiger Privatbankiers.

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