14.09.2012 | Serie Kommentar

Schlusskurse 13.9.2012 (KW 37)

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Bild: Haufe Online Redaktion

KW 37: "Europäische Immobilienaktien entwickelten sich deutlich schlechter als der breite Markt", sagt Fondsmanager Alexander Schäfer von Ellwanger & Geiger zu den Schlusskursen der europäischen Immobilienaktien.

"Die positive Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsschirm hat besonders den deutschen Aktienmarkt weiter nach oben getrieben. Auch an den europäischen Börsen sorgte das ESM-Urteil für Kursgewinne. Allerdings waren gestern Gewinnmitnahmen zu beobachten, wodurch der breite Markt am Donnerstag nur mit einem Wochenplus in Höhe von 0,8 Prozent schloss. Europäische Immobilienaktien entwickelten sich mit einem Verlust von knapp einem halben Prozent deutlich schlechter.

Die größten Verlierer waren insbesondere deutsche Wohnungsgesellschaften, wie die Gagfah (-5,9 Prozent), Deutsche Wohnen (-4,8 Prozent) und GSW Immobilien (-1,7 Prozent). Dagegen entwickelten sich die ebenfalls in Deutschland ansässigen Bürospezialisten Alstria (+6,4 Prozent) sowie IVG Immobilien (+6,1 Prozent) sehr gut. Am stärksten profitierten jedoch die südeuropäischen Gesellschaften wie Inmobiliaria Colonial (+17,5 Prozent) und Realia (8,2 Prozent) aus Spanien sowie die vorwiegend in Büros investierten Beni Stabili (+11,2 Prozent) aus Italien", so Alexander Schäfer, Fondsmanager bei Ellwanger & Geiger Privatbankiers.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienaktien

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