13.02.2013 | Kapitalanforderungen

Hypotheken: Schweizer Banken müssen mehr Kapital vorhalten

Die Schweiz will mit ihren Maßnahmen einer Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Schweiz will mit strengeren Kapitalanforderungen für Banken einer Überhitzung des Immobilienmarktes vorbeugen. Banken müssen ab Ende September 2013 zusätzliche Eigenmittel für Wohnbauhypotheken halten.

Der Bundesrat habe am Mittwoch auf Antrag der Nationalbank die Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers beschlossen. Das anhaltende Wachstum der Hypothekarverschuldung und der Immobilienpreise für Wohnliegenschaften habe zu Ungleichgewichten geführt, die für die Stabilität des Bankensektors und der Volkswirtschaft ein erhebliches Risiko darstellten, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung.
Ab dem 30. September 2013 seien die Banken verpflichtet, zusätzliche anrechenbare Eigenmittel in der Höhe von einem Prozent ihrer grundpfandgesicherten risikogewichteten Positionen zu halten. Die Aktivierung ziele dabei nur auf Hypothekarkredite für Wohneigentum ab. Andere Kredite, insbesondere solche an Unternehmen, seien nicht betroffen.

Schlagworte zum Thema:  Hypothek, Immobilienmarkt, Immobilienpreis

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