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HRE verlangt Schadenersatz von ehemaligen Managern

Der Umfang der Schadenersatzforderungen wird auf einen dreistelligen Millionenbetrag beziffert
Bild: Haufe Online Redaktion

Die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) will Schadenersatz von ihren Ex-Vorständen. Ihnen werden pflichtwidrige Kreditentscheidungen vorgeworfen. Den Umfang der Forderungen bezifferte ein Sprecher auf einen dreistelligen Millionenbetrag.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres sei deshalb beim Landgericht München Klage eingereicht worden. Welche ehemaligen Manager der Bank von der Klage betroffen sind, ließ der Sprecher offen.

Die Klage sei ein Ergebnis der Aufarbeitung der existenzbedrohenden Krise der Bank im Jahr 2008. Dabei würden auch "unter allen denkbaren Aspekten Schadenersatzansprüche gegen ehemalige Vorstände" geprüft, sagte der Sprecher. Beim Landgericht München war bisher niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Die Aufarbeitung der HRE-Krise beschäftigt seit Jahren die Gerichte. Zuletzt wies das Landgericht München im Juni eine Klage von rund 270 ehemaligen Anlegern gegen die Höhe der Abfindung bei der Zwangsverstaatlichung des Konzerns zurück.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienfinanzierer, Immobilienbank

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