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Hochtief kauft weitere Aktien zurück

Aktienrückkaufprogramm: Hochtief-Aktionär ACS könnte mehr Macht erlangen
Bild: Corbis

Der Vorstand des Essener Baukonzerns Hochtief hat beschlossen, weitere rund 2,7 Millionen eigene Aktien von der Hochtief AG zurückzukaufen. Das sind noch einmal rund vier Prozent des Grundkapitals. Am 31.12.2015 war das Aktienrückkaufprogramm zunächst als abgeschlossen erklärt worden.

Der Erwerb soll über die Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra-Handel) erfolgen. Der Rückkauf findet im Zeitraum zwischen dem 12. Januar und dem 30. September statt und wird durch eine von der Gesellschaft zu mandatierende Bank realisiert.

Grundlage ist der Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 6.5.2015. Er sieht vor, bis zum 5.5.2020 Aktien in Höhe von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft zurückzukaufen.

Im vergangenen Jahr hatte Hochtief knapp sechs Prozent der eigenen Aktien zurückgekauft. Das Volumen lag bei 300 Millionen Euro. Die Frage über die Verwendung der Anteilsscheine ließ das Unternehmen offen. Würden die Papiere eingezogen, steigt automatisch der Anteil des Mehrheitsaktionärs ACS.

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