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Hochtief kauft rund vier Millionen Aktien zurück

Der Aktienrückkauf erfolgt in Höhe von 5,6 Prozent des Grundkapitals
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Hochtief AG hat ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen: Es sollen bis zu 4,3 Millionen Stückaktien zu einem Kaufpreis von bis zu 260 Millionen Euro zurückgekauft werden. Das entspricht zirka 5,6 Prozent des Grundkapitals. Der Erwerb soll über die Börse erfolgen.

Das Aktienrückkaufprogramm basiert auf der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 7.5.2013, bis zum 6.5.2018 Aktien in Höhe von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft zurückzukaufen. Der Rückkauf findet im Zeitraum zwischen dem 17.6.2013 und dem 13.12.2013 statt. Angesichts eines bereits bestehenden eigenen Aktienpakets von etwa 4,4 Prozent dürfte Hochtief damit voraussichtlich bis Dezember die Schwelle von zehn Prozent erreichen.

Der Rückkauf wird durch eine von der Gesellschaft zu mandatierende Bank erfolgen.

Angekündigte Aktienrückkäufe sorgen für Kurssprung

Am Vormittag schnellten die Papiere des Baukonzerns an der MDax-Spitze um 6,29 Prozent auf 51,94 Euro in die Höhe. Der Index der mittelgroßen Werterückte um 0,95 Prozent auf 13.964,66 Punkte vor.

Ein Sprecher verwies mit Blick auf den Aktienkurs auf eine "günstige Gelegenheit" zum Kauf, machte aber keine Angaben zur Verwendung der Aktien. Hochtief gehört mehrheitlich dem spanischen Baukonzern ACS. Ein Händler wertete die geplante Transaktion grundsätzlich positiv.

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